„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

Archiv

Leider können wir derzeit – bedingt durch die Corona-Pandemie – noch keine Präsenzveranstaltungen durchführen. Dazu zählt auch die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung (§ 7 der Satzung),[...]


Leider können wir derzeit – bedingt durch die Corona-Pandemie – noch keine Präsenzveranstaltungen durchführen. Dazu zählt auch die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung (§ 7 der Satzung), die wir
bislang stets im 1. Quartal eines Jahres duchgeführt haben.

Sobald es die Ausnahmesituation mit den strengen Regeln zuläßt, werden wir uns mit unseren Mitgliedernhoffentlich bald wohlauf und gesund wieder treffen können !

Der jährlich stattfindende Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und an die mehr als 6 Millionen jüdischer Menschen, die durch[...]

Der jährlich stattfindende Holocaust-Gedenktag am 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und an die mehr als 6 Millionen jüdischer Menschen, die durch die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten zu Tode kamen.

„Bundesregierung, der Deutsche Bundestag und eine Vielzahl von Organisationen und Institutionen gedenken an diesem Tag an ein einmaliges und bis dahin nie dagewesenes Menschheits-Verbrechen“ betont Bernd Krebs, Vorsitzender des Freundeskreises Solingen-Ness Zionan e.V., in einem Schreiben an den Bürgermeiste von Solingens Israelischer Patenstadt, Shmuel Boxer.

„Yom HaShoah“ ist der nationale israelische Gedenktag für Millionen Juden, die im Holocaust von den deutschen Nationalsozialisten und ihren Verbündeten und Helfern ermordet wurden. Die zentrale israelische Gedenkzeremonie findet in Yad Vashem in Jerusalem statt, aber auch in Ness Ziona beginnen die Gedenkfeiern bereits am Abend vorher, wobei am Holocaust-Tag selbst um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen heulen und das Leben in ganz Israel zum Stillstand kommt.

Für den Solinger Freundeskreis ist der Gedenktag allerdings auch – so betont Bernd Krebs – neben dem Gedenken an die Verbrechen der NS-Zeit, auch gleichzeitig Hinweis auf einen in Deutschland festzustellenden zunehmenden Antisemitismus, dem „mit Zivilcourage der Bürgerinnen und Bürger entgegengewirkt werden muß“, so Bernd Krebs:

„Wir werden dem Oberbürgermeister vorschlagen, trotz der Corona-Pandemie, den 4. Kippa-Tag auch in diesem Jahr wieder zusammen mit dem Freundeskreis, der Jüdischen Kultusgemeinde und der Solinger Stadtgesellschaft als einen entschlossenen Aufruf gegen Antisemitismus
und Fremdenfeindlichkeit gemeinsam durchzuführen!“

Ab dem 11.Dezember wird, diesmal unter strengen Auflagen, das alljährliche Lichterfest im Judentum gefeiert.Chanukka, auch Hanukkah oder Lichterfest genannt, wird jedes Jahr acht Tage lang[...]

Ab dem 11.Dezember wird, diesmal unter strengen Auflagen, das alljährliche Lichterfest im Judentum gefeiert.
Chanukka, auch Hanukkah oder Lichterfest genannt, wird jedes Jahr acht Tage lang gefeiert. Beginn ist jeweils der 25. Tag des Kislew (9. Monat des religiösen jüdischen Kalenders). Übertragen auf unseren Kalender ist das der Zeitraum November/Dezember.

Chanukka kann mit „(Ein)weihung“ übersetzt werden und erinnert an den Zweiten Tempel in Jerusalem, der 164 v. Chr. wieder eingeweiht wurde. Vorher hatten sich die Juden erfolgreich von der griechische Herrschaft befreit .
Eine zentrale Rolle im Tempel spielte „Channukia“: Ein Leuchter im Tempel, der dem Glauben nach nie ausgehen durfte. Bei der Wiedereinweihung war jedoch nur noch so wenig geweihtes Öl zum Abbrennen da, dass es für einen Tag gereicht hätte. Zum Erstaunen aller brannte die Flamme dann tatsächlich acht Tage, bis wieder ausreichend geweihtes Öl hergestellt worden war.

Der Chanukkaleuchter hat deshalb acht Kerzenhalter, die an dieses Geschehen erinnern sollen. An jedem Tag von Chanukka wird eine Kerze mehr angezündet, bis schließlich alle Lichter brennen. Der neunte Arm (Diener) hält die Kerze, mit der alle anderen angezündet werden.

Am Abend von Chanukka kommen Freunde und Familien zusammen und die Kinder erhalten Süßigkeiten. Traditionell werden Speisen gegessen, die in Öl gebacken wurden.

Sobald es draußen dunkel geworden ist, zündet jede Familie ihren Chanukka-Leuchter an und spricht dabei spezielle Segenswünsche aus.
Obwohl Chanukka kein gesetzlich anerkannter Feiertag ist, haben Geschäfte, Schulen und öffentliche Behörden geschlossen.




















Pressemitteilung Der Freundeskreis begeht sein Gründungsjubiläum und verschiebt aus aktuellem Anlass die Jubiläumsaktivitäten ! Am 14. März 2000 gründeten zahlreiche Solinger „Israel-Aktivisten“ einen Freundeskreis zur[...]

Pressemitteilung

Der Freundeskreis begeht sein Gründungsjubiläum und verschiebt aus aktuellem Anlass die Jubiläumsaktivitäten !

Am 14. März 2000 gründeten zahlreiche Solinger „Israel-Aktivisten“ einen

Freundeskreis zur Förderung der im Jahr 1986 vom Rat der Stadt Solingen einstimmig beschlossenen Städtepartnerschaft mit Ness Ziona.

Seit nunmehr 20 Jahren fördert der Freundeskreis, ein Zusammenschluß von Bürgerinnen und Bürgern der Klingenstadt, eine aktive und die Stadtgesellschaft vielfältig eingebundene Städtefreundschaft mit der israelischen Stadt Ness Ziona im unmittelbaren Umfeld von Tel Aviv.

Bernd Krebs, seit der Gründung Vorsitzender des Freundeskreises, lobt die

Vernetzung und die Freundschaft einer Vielzahl von Bürgern aus beiden Städten, die das Jubiläum mit einer Reihe von Veranstaltungen und Begegnungen geplant hatten.

„Wir werden unsere Aktivitäten auf den Spätherbst oder das Frühjahr 2021 verschieben müssen in der Hoffnung, daß die Corona-Pandemie wieder bilaterale Reisen und Begegnungen ermöglicht,“ hofft Bernd Krebs.

Der Freundeskreis hatte unter anderem außer der Förderung des  traditionellen Schüleraustausches der Alfred-Coppel-Gesamtschule und einer Ausstellung Israelischer Künstler auf Einladung des Vereins Solinger Künster e.V. in der Galerie SK geplant.

Die zentrale Jubiläumsveranstaltung mit einem prominenten Vertreter der israelischen Botschaft stand ebenso auf dem Programm wie eine Ausstellung zum Gründungstag des Staates Israel unter dem Titel „1948“ im Rathaus der Stadt Solingen.

Hohe Priorität hat für den Freundeskreis die Mitwirkung  im Festjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – 2021“.

Bernd Krebs ist zuversichtlich:“ Ich gehe davon aus, daß trotz aller aktuellen Unwägbarkeiten sowohl in Israel als auch in Deutschland die Freundschaft der beiden Partnerstädte durch den Freundeskreis zu gegebener Zeit gebührend begangen werden wird.“

Bernd Krebs

Lieber Interessenten, Freunde und Förderer des Freundeskreises! Zur Zeit können wir leider keine Veranstaltungen in Solingen und Umgebung bewerben, denn die Corona-Virus-Krise hat dafür gesorgt,[...]

Lieber Interessenten, Freunde und Förderer des Freundeskreises!

Zur Zeit können wir leider keine Veranstaltungen in Solingen und Umgebung bewerben, denn die Corona-Virus-Krise hat dafür gesorgt, dass alle Veranstaltungen abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.

Auch unsere Partnerstadt hat mit dem gefährlichen neuen Virus zu kämpfen. Wir denken in diesen Zeiten besonders an unsere israelischen Freunde.

Wir wünschen allen gute und gesunde Zeiten und hoffen, dass wir die Krise gemeinsam und solidarisch gut überstehen.

Der Schüleraustausch zwischen der Alexander-Coppel-Gesamtschule in Solingen und der Menachem-Begin-Junior High in Ness Ziona war eine beeindruckende und verbindende Zeit. Fing alles auch schwierig an,[...]

Der Schüleraustausch zwischen der Alexander-Coppel-Gesamtschule in Solingen und der Menachem-Begin-Junior High in Ness Ziona war eine beeindruckende und verbindende Zeit.

Fing alles auch schwierig an, weil der Hinflug der deutschen Schüler eine unfreiwilige Übernachtung in Istanbul bereithielt, ging es später dann um einiges glatter und harmonischer zu.

Während der Tage in Ness Ziona wurde die Stadt besichtigt, es gab verschiedene Vranstaltungen in der Schule und natürlich auch Ausflüge im Land. Jerusalem und ein Besuch von Yad Vashem gehörten zum Pflichtprogramm.

Freundeskreis fördert 20 Jahre Freundschaft zu israelischer Patenstadt ! Im Mittelpunkt der gestrigen Mitgliederversammlung des Freundeskreises Solingen – Ness Ziona e.V. wurde ausführlich über die[...]

Freundeskreis fördert 20 Jahre Freundschaft zu  israelischer Patenstadt !

Der Freundeskreis bei „Leben braucht Vielfalt“

Im Mittelpunkt der gestrigen Mitgliederversammlung des Freundeskreises Solingen – Ness Ziona e.V. wurde ausführlich über die Aktivitäten beraten, die im Jahr des 20. Gründungstages  auf die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Solingen und der israelischen Partnerstadt Ness Ziona hinweisen und dabei weiter vertieft werden sollen.

In diesem Zusammenhang erwähnte der bisherige und einstimmig wiedergewählte 1. Vorsitzende, Bernd Krebs, vielfältige Aktivitäten, die Solinger Stadtgesellschaft zum aktiven Handeln gegen die Ausgrenzung jüdischer Menschen und für deren besonderen Schutz zu motivieren.

Diese Bemühungen  werden wiederum  anläßlich der Durchführung des 3. Kippa-Tages im August erneut konkretisiert und durch die Mitwirkung des Oberbürgermeisters unterstrichen.

Weiterhin wird der Schüleraustausch mit der Alexander-Coppel-Gesamtschule und die Ausstellung von KünsterInnen aus Ness Ziona unterstützt sowie eine Ausstellung über Vorgeschichte und Gründung des Staates Israel unter dem Titel „1948“ im Rathaus gezeigt.

Der Höhepunkt des Jahres 2021 wird die Mitwirkung im Festjahr „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ sein, womit eine Initiative der Kommunen des Deutschen Städtetages unterstützt und vom Freundeskreis mitgetragen wird.

Anläßlich der Vorstandswahlen wurden der bisherige erste Vorsitzende Bernd Krebs, seine Stellvertreterin Gabriela Lauenstein sowie u.a. Andreas Tangemann und Susanne Koch sowie Suse Pless in ihren Ämtern bestätigt.

Nach einer außerplanmässigen Übernachtung in Istanbul sind die Schüler*innen und Lehrer*innen der Alexander-Coppel-Gesamtschule am Donnerstag wohlbehalten in Ness Ziona angekommen, wo sie den Startbesuch des[...]

Nach einer außerplanmässigen Übernachtung in Istanbul sind die Schüler*innen und Lehrer*innen der Alexander-Coppel-Gesamtschule am Donnerstag wohlbehalten in Ness Ziona angekommen, wo sie den Startbesuch des Schüleraustauschs 2020 antraten.

Wir wünschen allen Beteiligten eine gute Zeit mit bereichernden Begegnungen und alles Gute für die Zeit vor Ort und den Rückflug nach Deutschland!

Ness Ziona – die Stadt mi dem dörflichen Charakter

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Freundeskreises frohe und gesegnete Feiertage! To all our Jewish friends in Ness Ziona and all around the[...]

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Freundeskreises frohe und gesegnete Feiertage!

To all our Jewish friends in Ness Ziona and all around the world: happy Chanukka! Be blessed!

Am 2. November 2019 flog ein Vorstandsmitglied des Freundeskreises nach Ness Ziona, im Gepäck eine dicke Mappe mit Kunstwerken und zwei Plastiken von Solinger KünstlerInnen.[...]

Am 2. November 2019 flog ein Vorstandsmitglied des Freundeskreises nach Ness Ziona, im Gepäck eine dicke Mappe mit Kunstwerken und zwei Plastiken von Solinger KünstlerInnen. Da von den sechs bereits vor zwei Monaten verschickten Paketen lediglich zwei in Ness Ziona eingetroffen waren, musste die Ausstellung neu konzipiert und für die am 5. November geplante Ausstellungseröffnung vorbereitet werden.

Die „Armee der Denker“ von Sabine Smith und das Salz-Projekt von Petra Korte, bestehend aus 250 mit Salz überzogenen Seiten der Thora mit dem Thema „Die Archäologie & die Gegenwart“ aus dem hochwertig und ansprechend produzierten Katalog konnten präsentiert werden.
Dennoch gelang es, die eindrucksvolle Vielfalt der Solinger KünstlerInnen deutlich zu machen und die verschiedenen Stile und Techniken anschaulich zu präsentieren. Die beiden Kuratoren der Ausstellung, Varda Meidar und Yossi Regev, haben bereits im Vorfeld großartige Vorarbeit geleistet und waren in Zusammenarbeit mit der Verwaltung für die Gestaltung der äußerst ansprechenden Werbung verantwortlich.

Die Vernissage fand unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit und Mitgliedern des politischen Lebens statt. Aus Tel Aviv war der Kulturattachè der deutschen Botschaft, Herr Yamato, der Einladung aus Ness Ziona gefolgt, das selber vertreten war durch seinen Bürgermeister, Shmuel Boxer, und dessen Stellvertreterin, Smadar Muzafi Aharoni. Auch der ehemalige Bürgermeister, Nissan Krupsky, auf dessen Anregung 1987 die Städtepartnerschaft zwischen Ness Ziona und Solingen initiiert worden war, sowie die beiden Träger aller Austauschmaßnahmen zwischen den beiden Städten, Haya Cohen und Raffi Schnitzer, waren anwesend.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von dem binationalen Klaviertrio (Bella Feinholz, Klavier – Susanna Schael, Geige und Alexander Kotlyar, Cello), das bereits im vergangenen November im Kunstmuseum Solingen ein eindrucksvolles Konzert gegeben hat. Alle Beteiligten verwiesen auf die große Bedeutung der Kontinuität des Austauschs um immer wieder einander von Mensch zu Mensch zu begegnen. Die Herzlichkeit der Begegnungen war deutlich spürbar. Wir freuen uns schon sehr darauf im kommenden Jahr die israelischen Künstler hier in Solingen begrüßen zu können.

Wer von der Nachbarstadt Rehovot nach Ness Ziona fährt, kann es nicht übersehen: seit Anfang letzter Woche macht eine große Werbetafel auf die Ausstellung der[...]

Wer von der Nachbarstadt Rehovot nach Ness Ziona fährt, kann es nicht übersehen: seit Anfang letzter Woche macht eine große Werbetafel auf die Ausstellung der Solinger Künstlerinnen in unserer Partnerstadt aufmerksam.

Wir wünschen allen Beteiligten ein gutes Gelingen!

Anfang November reisen 3 Künstlerinnen aus Solingen in unsere Partnerstadt, um dort eine Ausstellung ihrer Bilder zu eröffnen. Mit Unterstützung des Freundeskreises ist es möglich[...]

Anfang November reisen 3 Künstlerinnen aus Solingen in unsere Partnerstadt, um dort eine Ausstellung ihrer Bilder zu eröffnen.

Mit Unterstützung des Freundeskreises ist es möglich geworden, diese Ausstellung in unserer Partnerstadt zu verwirklichen.

Begleitet werden die Künstlerinnen von zwei Mitgliedern des Vorstandes, Gaby Lauenstein und Suse Pless.

Wir wünschen von hier aus eine gute Reise und ein gutes Gelingen!

Mit Abscheu und Entsetzen hat der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona auf den feigen und hinterhältigen Anschlag auf das jüdische Gotteshaus in Halle/Sachsen-Anhalt reagiert, an dem sich[...]

Mit Abscheu und Entsetzen hat der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona auf den feigen und hinterhältigen Anschlag auf das jüdische Gotteshaus in Halle/Sachsen-Anhalt reagiert, an dem sich am höchsten israelischen Feiertag Yom Kippur – dem Friedensfest –  rund 70 gläubige Menschen jüdischen Bekenntnisses zum Gottesdienst versammelt hatten und der zwei Menschen dasLeben kostete.

„Dieser perfide Anschlag ist gleichzeitig ein Anschlag auf die Gemeinschaftaller Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, der auf einhellige Ablehnung und Verurteilung stoßen muß !“ betont Bernd Krebs, Vorsitzender des Freundeskreises, der seit 20 Jahren in der Klingenstadt Solingen die Freundschaft der Solinger Stadtgesellschaft mit den Menschen jüdischen Glaubens in der israelischen Partnerstadt pflegt.

Krebs betont gleichzeitig, dass nunmehr und erneut alle Bemühungen zu Solidarität und Freundschaft  mit den Bewohnerinnen und Bewohnern jüdischen Glaubens in der Klingenstadt verstärkt werden müssen.

„Antisemitismus ist mit allen in einer Demokratie zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen, insbesondere von einer entschlossenen Bürgerschaft, die extremistischem Gedankengut entschieden entgegentritt“, so der Vorsitzende in der Presseerklärung am Tage des Anschlags von Halle an der Saale.

Solingen, 09. Oktober 2010

Am gestrigen Samstag waren wir zum wiederholten Mal mit einem Stand beim großen Fest „Leben braucht Vielfalt“ auf dem Fronhof in Solingen-Mitte vertreten. Leider war[...]

Am gestrigen Samstag waren wir zum wiederholten Mal mit einem Stand beim großen Fest „Leben braucht Vielfalt“ auf dem Fronhof in Solingen-Mitte vertreten.

Leider war das Wetter sehr wechselhaft und ein kräftiger Regenschauer prasselte auf die Pavillons der verschiedenen Vereine herab. Das verdarb uns und den Besuchern aber nicht die Laune und wir konnten einige interessante Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern führen.

Im Bild: Yossi Shvo (4.v.r.) 2015 mit Vertretern aus Solingen (Franz Haug, ehem. OB, links von ihm und Bernd Krebs, Vorsitz Freundeskreis, rechts von ihm)[...]

Im Bild: Yossi Shvo (4.v.r.) 2015 mit Vertretern aus Solingen (Franz Haug, ehem. OB, links von ihm und Bernd Krebs, Vorsitz Freundeskreis, rechts von ihm) und Ness Ziona (Dr.Rafi Schnitzer, ganz links, und Jacob Poremba, ganz rechts)

Yossi Shvo, langjähriger Bürgermeister von Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona, ist am 17.7. nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren in seiner Heimatstadt verstorben. Die Klingenstadt verliert damit einen guten Freund und Träger einer ihrer höchsten Auszeichnungen.

Yossi Shovo erhielt 2012 der Ehrenring der Stadt Solingen für seine Verdienste um die Städtepartnerschaft im Rahmen einer Begegnung in Solingen zum 25jährigen Bestehen der Partnerschaft. Shvo war Mitbegründer einer bis heute bestehenden Schulfreundschaft zwischen der Alexander-Coppel-Gesamtschule und einer Highschool in Ness Ziona. Bei einem Besuch im Jahr 1991, damals noch als stellvertretender Bürgermeister, hatte er die Arbeitsgemeinschaft „Jüdischer Friedhof“ zu einem Besuch in Ness Ziona eingeladen. Daraus entstanden regelmäßige Begegnungen, die er stets förderte und die bis heute fortdauern.

Yossi Shvo hatte das Bürgermeisteramt in Ness Ziona 25 Jahre lang bis zum Jahr 2018 inne, als er aus gesundheitlichen Gründen nicht noch einmal kandidierte. Sein Nachfolger wurde Shmuel Boxer. Der Freundeskreis verliert mit Yossi Shvo einen guten Freund und verlässlichen Gesprächspartner, der die Städtefreundschaft von Anfang an gefördert und aktiv mit gestaltet hat. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und werden ihn auch hier in Solingen nicht vergessen.

 

Wir wünschen allen Freunden, Interessierten und Mitgliedern des Vereins eine gute und entspannte Sommerzeit! Unseren israelischen Freunden wünschen wir ebenfalls: Chagim nechmadim!

[...]

Wir wünschen allen Freunden, Interessierten und Mitgliedern des Vereins eine gute und entspannte Sommerzeit!

Unseren israelischen Freunden wünschen wir ebenfalls: Chagim nechmadim!

Früchte auf dem Carmel-Market in Tel Aviv

Einen „Vollkorn-Abend“ erlebten die 23 Besucher und Besucherinnen des Vortrages von Oliver Vrankovic in der Volkshochschule. Es ging um die Jahrzehnte vor der offiziellen Staatsgründung[...]

Oliver Vrankovic (re) und Martina Fritz-Römelt (Moderation)

Einen „Vollkorn-Abend“ erlebten die 23 Besucher und Besucherinnen des Vortrages von Oliver Vrankovic in der Volkshochschule.

Es ging um die Jahrzehnte vor der offiziellen Staatsgründung und die Bemühungen der Jüdischen Gemeinschaft innerhalb und außerhalb Palästinas, einen jüdischen Staat zu errichten. Vieles weiß man oder hat es schon einmal gehört, aber es in einen zeitlichen Rahmen einzuordnen, fällt schon schwerer.

Das übernahm der Vortragende und nahm seine Zuhörer und Zuhörerinnen mit auf eine spannende und intensive Zeitreise.

Wir bedanken uns bei allen, die gekommen sind und hoffen, sie fanden es genauso interessant wie wir!

Nach 51 Jahren hat es die Fußball-Mannschaft von Ness Ziona geschafft: sie ist wieder in die erste Liga Israels aufgestiegen. Der Jubel bei Trainern, Spielern[...]

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse und im Freien

Nach 51 Jahren hat es die Fußball-Mannschaft von Ness Ziona geschafft: sie ist wieder in die erste Liga Israels aufgestiegen. Der Jubel bei Trainern, Spielern und Fans war riesengroß.

Auch wir gratulieren unserer Partnerstadt zu diesem sportlichen Erfolg und wünschen alles Gute für die neue Saison!

Am 09. Juni 2019 feiern Juden in aller Welt das Wochenfest „Schawuot“. Dahinter verbirgt sich das jiddische Wort für sieben. Dieses Fest nimmt Bezug auf[...]

Am 09. Juni 2019 feiern Juden in aller Welt das Wochenfest „Schawuot“. Dahinter verbirgt sich das jiddische Wort für sieben. Dieses Fest nimmt Bezug auf die sieben Wochen, genau genommen 50 Tage, zwischen Pessach und dem Datum des Schawuot-Festes.

Neben Pessach und Sukkot gehört Schawuot zu den drei höchsten jüdischen Festen. Es wird auch „Fest der ersten Feldfrüchte“ oder „Fest des Gesetzes“ genannt. An Schawuot soll an die 10 Gebote, die Moses den Menschen gebracht hat, erinnert werden. Darüber hinaus dankt man Gott für die ersten Feldfrüchte, früher fanden entsprechende Zeremonien am Tempel in Jerusalem statt.

Gläubige Juden halten in der Nacht zu Schawuot in den Synagogen und Toraschulen eine Nachtwache, lesen die Tora und singen und tanzen und bis zum Sonnenaufgang. Tagsüber wird die Geschichte der 10 Gebote von einem Rabbi vorgelesen. Zum Fest Schawuot gehören Milch und Milchspeisen mit Honig. Diese sind ein Symbol für die Tora, die für den gläubigen Menschen so nahrhaft und lecker ist wie die Muttermilch für einen Säugling. In Israel wird zeitgleich zum Wochenfest auch Erntedank gefeiert, da zu diesem Zeitpunkt die Weizenernte eingefahren wird.




Pressemitteilung „Zunahme der fremdenfeindlichen und antisemitischen Taten – Alarmsignale für eine freiheitliche Gesellschaft“ Bernd Krebs – Vorsitzender des Freundeskreises Solingen-Ness Ziona – bewertet den von[...]

Pressemitteilung

Bernd Krebs ist Vorsitzender des Freundeskreis Solingen/Ness Ziona. Gemeinsam initiierte er mit der Stadt den

„Zunahme der fremdenfeindlichen und antisemitischen Taten – Alarmsignale für eine freiheitliche Gesellschaft“

Bernd Krebs – Vorsitzender des Freundeskreises Solingen-Ness Ziona – bewertet den von Bundesinnenminister Seehofer vorgelegten Bericht über die politisch motivierten Straftaten in Bezug auf Antisemtismus als Zeichen für einen Wertewandel in unserer Gesellschaft, dem mit juristischen, aber insbesondere auch mit aufklärenden Maßnahmen gegengesteuert werden muss.

Nach Auffassung des Freundeskreises, der seit fast 30 Jahren die Freundschaft zu Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona pflegt, ist unter anderem die Erziehung junger Menschen zu Toleranz und Humanität sowie die Bildung in den Schulen ein entscheidender Faktor zur Vermittlung von Toleranz und des Selbstverständnisses, dass  der Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen jüdischen Glaubens  mit Mut und Entschlossenheit in der Zivilgesellschaft entgegengetreten werden muss. Der Freundeskreis begrüßte in diesem Zusammenhang, dass der im Vorjahr von den Freunden Israels ins Leben gerufene „Kippa-Tag“ in diesem Jahr am 3. Juni eine Wiederholung fand. Am  3. Juni  – wiederum auf dem Rathausvorplatz – (Walter-Scheel-Platz) hatte die Solinger Bevölkerung erneut Gelegenheit, ihre Solidarität mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern jüdischen Glaubens mit ihrer Anwesenheit zu dokumentieren.

Ca. 120 Menschen waren dem Aufruf gefolgt und drückten ihre Solidarität mit den in Deutschland lebenden Juden durch ihre Teilnahme aus.