„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

Der Freundeskreis Solingen / Ness Ziona

Wir möchten einen Baum der Freundschaft pflanzen, der die leidvolle Vergangenheit der Juden während der nationalsozialistischen Herrschaft nicht verdecken kann, der aber ein Zeichen der Hoffnung und Mahnung zugleich sein kann.“

(Auszug aus der Gründungsurkunde der Städtepartnerschaft 1987)

Dieser Baum trägt …

… bereits seit über 35 Jahren reiche Früchte, die sich durch die Bürgerschaft der Klingenstadt u.a. seit über zwanzig Jahren durch die ehrenamtliche Arbeit des Freundeskreises manifestieren. Unsere Arbeit ist geprägt durch das klare und eindeutige Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel, dem unsere uneingeschränkte Solidarität gilt.
Dem verstärkt wahrzunehmenden Antisemitismus werden wir wie bisher durch bürgerschaftliches Engagement entgegentreten. Der Arbeit an der Einbindung junger Menschen in die Vertiefung der einzigartigen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gilt unsere höchste Priorität.

Bernd Krebs, langjähriger Vorsitzender und Gründungsmitglied des
Freundeskreis Solingen/ Ness Ziona

Pessach beginnt in diesem Jahr am Abend des 1. April und endet am 9. April. Die Geschichte des Pessach-Fests belege – so glauben es Jüdinnen[...]

Pessach beginnt in diesem Jahr am Abend des 1. April und endet am 9. April.
Die Geschichte des Pessach-Fests belege – so glauben es Jüdinnen und Juden- die besondere Verbindung der Israeliten zu Gott. Er habe bei der Flucht ihrer Vorfahren aus Ägypten vor mehr als 3.000 Jahren selbst eingegriffen und die Israeliten aus jahrelanger Unterdrückung und Knechtschaft befreit.

Das hebräische Wort „pessach“ bedeutet „vorbeiziehen“. Nach den Berichten im zweiten Buch Mose ließ Gott zur Strafe für die Ägypter ihre Erstgeborenen töten, verschonte aber die Israeliten, weil sie ihre Türpfosten mit Lammblut markierten und so der Todesengel an ihren Häusern vorüberging. Gott verhalf den Israeliten schließlich zur Flucht aus der ägyptischen Knechtschaft, indem er das Schilfmeer teilte, sodass die Israeliten es passieren konnten. Der Pharao hingegen, der die Israeliten mit seiner Armee verfolgte, ertrank im Schilfmeer.

An den letzten 14 Tagen vor Pessach steht ein gründlicher Hausputz an. Dabei werden Brot, Mehl, Nudeln und alle anderen Nahrungsmittel aus Getreide – beispielsweise auch Bier – aus der Wohnung verbannt.
Pessach wird auch das „Fest der ungesäuerten Brote“ genannt. In Erinnerung an die Eile, mit der die Israeliten Ägypten verließen, ist der Verzehr von Getränken und Speisen, die gären, sieben Tage lang verboten.

Am ersten Abend – dem Sederabend werden Speisen gereicht, die an die Ereignisse des Auszugs aus Ägypten erinnern: ungesäuertes Brot, geröstetes Lamm, bittere Kräuter und geriebener Meerrettich, die an die Bitterkeit der Sklaverei erinnern sollen, sowie eine Süßspeise aus Äpfeln, Nüssen und Wein, die den Lehm zum Pyramidenbau darstellt.

Während des Essens wird aus der Haggada gelesen. Darin stehen sowohl die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten als auch weitere Lieder, Gedichte und Geschichten, die im Laufe der Jahrhunderte zur Pessach-Tradition hinzugekommen sind.

Kinder werden dazu angehalten, während der Haggada-Lesung Fragen zu stellen, damit sie so viel wie möglich über die Geschichte der Israeliten erfahren.
Das Abendmahl, Gründonnerstag, das Jesus mit seinen Jüngern vor seinem Tod abgehalten hatte, war ebenfalls ein Mahl am Pessach-Fest.

Quelle: MDR, epd

Programm Geplante Aktivitäten2026 / 27 Do. 23. Apr Vortrag Amos Avshalon Gemeindesaal der kath. Kirche Krahenhöhe Di. 12. Mai Workshop Kochworkshop mit Nurit Chaskil Zentrum[...]

Programm

Geplante Aktivitäten
2026 / 27

  • Do.
    23.
    Apr
    Vortrag

    Amos Avshalon

    Gemeindesaal der kath. Kirche Krahenhöhe

  • Di.
    12.
    Mai
    Workshop

    Kochworkshop mit Nurit Chaskil

    Zentrum Frieden

  • Sa.
    11.
    Juli
    Teilnahme

    „Leben braucht Vielfalt“

    Korkenziehertrasse Solingen

    Höhe Dörperstraße / Ecke Schwertstraße, 42651 Solingen

  • Di.
    8.
    Sep
    Aktionstag

    Kippatag

    Vor dem Rathaus Solingen

    Walter-Scheel-Platz 1, 42651 Solingen

  • Sep –
    Okt
    Workshop

    Zweitzeugen-Workshop

    Gymnasium Schwertstraße & Humboldt-Gymnasium

  • 2027

  • 6. Jan –
    27. Jan
    Ausstellung

    Zweitzeugen-Ausstellung

    Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen

Vortrag und Lesung: „Eine Tür geht immer auf“ – 23. April 2026 Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona lädt herzlich zu einem Abend mit Vortrag und Lesung[...]

Vortrag und Lesung: „Eine Tür geht immer auf“ – 23. April 2026

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona lädt herzlich zu einem Abend mit Vortrag und Lesung ein. Am 23. April 2026 um 19:00 Uhr spricht Referent Amos Avshalon im Gemeindehaus der kath. Kirche St. Josef, Schützenstraße 209, SG-Krahenhöhe, über aktuelle und historische Themen, die heute mehr denn je bewegen.

Im Mittelpunkt des Abends stehen der wachsende Rechtsradikalismus in den USA, Deutschland und Israel sowie die tiefgreifenden gesellschaftspolitischen Veränderungen in Israel – auch mit Blick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Ergänzt wird der Vortrag durch eine Lesung aus dem Buch „Eine Tür geht immer auf“ von Judith Avshalom. Darin schildert die Mutter des Autors ihre Kindheit und ihr Überleben in Budapest von 1930 bis 1945 sowie ihre Rolle bei der Entstehung des Staates Israel – ein bewegendes Zeugnis aus einer der dunkelsten Epochen der Geschichte.

Der Eintritt beträgt 10,– € (Mitglieder: 8,– €).

Weitere Informationen und Kontakt: kontakt@nessziona.de | www.ness-ziona.de

Der Freundeskreis Solingen – Ness Ziona lädt am Dienstag, dem 12. Mai 2026 von 18 bis 22 Uhr zu einem israelischen Kochworkshop ein – offen[...]

Der Freundeskreis Solingen – Ness Ziona lädt am Dienstag, dem 12. Mai 2026 von 18 bis 22 Uhr zu einem israelischen Kochworkshop ein – offen für Mitglieder, Freunde und alle, die sich für jüdisches Brauchtum interessieren.

Geleitet wird der Abend von Nurit Chaskiel, gebürtiger Israelin mit langjähriger Erfahrung in Deutschland. Gemeinsam wird gekocht und gegessen – und im Anschluss gibt es spannende Einblicke in die kulturellen Hintergründe jüdischer Feste.

Der Workshop findet im Zentrum Frieden an der Ecke Wupperstraße / Alfred-Nobel-Straße statt (Eingang rechts neben der Kirche). Die Teilnahme kostet 18 € pro Person (15 € für Vereinsmitglieder), inklusive Essen und Getränke.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 6. Mai 2026 erforderlich – per Telefon unter 0175 4900 874 oder per E-Mail an gabylau@t-online.de.