„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

Der Freundeskreis Solingen / Ness Ziona

„Wir möchten einen Baum der Freundschaft pflanzen, der die leidvolle Vergangenheit der Juden während der nationalsozialistischen Herrschaft nicht verdecken kann, der aber ein Zeichen der Hoffnung und Mahnung zugleich sein kann.“

(Auszug aus der Gründungsurkunde der Städtepartnerschaft 1987)

Dieser Baum trägt …

… bereits seit über 35 Jahren reiche Früchte, die sich durch die Bürgerschaft der Klingenstadt u.a. seit über zwanzig Jahren durch die ehrenamtliche Arbeit des Freundeskreises manifestieren. Unsere Arbeit ist geprägt durch das klare und eindeutige Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel, dem unsere uneingeschränkte Solidarität gilt.
Dem verstärkt wahrzunehmenden Antisemitismus werden wir wie bisher durch bürgerschaftliches Engagement entgegentreten. Der Arbeit an der Einbindung junger Menschen in die Vertiefung der einzigartigen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gilt unsere höchste Priorität.

Bernd Krebs, langjähriger Vorsitzender und Gründungsmitglied des
Freundeskreis Solingen/ Ness Ziona

Symbolbild: KI generiert
Symbolbild: KI generiert

Vom 25. September bis zum 2. Oktober begehen Jüdinnen und Juden in diesem Jahr Sukkot, das Laubhütten- und Erntefest. Es hält die Erinnerung an den[...]

Vom 25. September bis zum 2. Oktober begehen Jüdinnen und Juden in diesem Jahr Sukkot, das Laubhütten- und Erntefest. Es hält die Erinnerung an den Auszug aus Ägypten wach.

Die Vorbereitungen für das Fest sind aufwendig: Man trägt Zweige, Äste und Palmblätter zusammen, besorgt Holzlatten, Planen und Matten aus Stroh und errichtet daraus eine kleine Hütte aus Holz. Diese Hütte heißt Sukka, und von ihr leitet sich auch der Name des Festes ab.

Mit Sukkot gedenken Jüdinnen und Juden der Zeit, in der ihre Vorfahren nach dem Verlassen Ägyptens unterwegs waren. Der mühsame Weg brachte sie schließlich ins verheißene Land Kanaan.

Sukkot wird in heiterer Stimmung gefeiert. Am Abend vor dem ersten Festtag besucht man zunächst den Gottesdienst in der Synagoge. Danach versammelt sich die Familie in der Sukka, wo gemeinsam fröhlich gesungen wird. Auch Besucherinnen und Besucher sind dort jederzeit gern gesehen.

Eine Woche lang spielt sich ein Großteil des Alltags in der Sukka ab. Vor allem die Kinder freuen sich darauf, dort auch die Nächte zu verbringen.

Von Atamari, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2042387
Von Atamari, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2042387

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona verurteilt den feigen Brandanschlag vom 18. September 2026 auf die Bergische Synagoge in Wuppertal. Wir sind entsetzt, dass diese antisemitisch motivierte[...]

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona verurteilt den feigen Brandanschlag vom 18. September 2026 auf die Bergische Synagoge in Wuppertal. Wir sind entsetzt, dass diese antisemitisch motivierte Gewalt nicht aufhört.
Lasst uns gemeinsam ein starkes Signal gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass senden und uns für ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Von meinem iPad gesendet

Symbolbild: KI generiert
Symbolbild: KI generiert

Jom Kippur fällt im Jahr 5787 auf den 20. und 21. September 2026. Von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang verzichten viele Familien 25 Stunden lang auf Nahrung.[...]

Jom Kippur fällt im Jahr 5787 auf den 20. und 21. September 2026. Von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang verzichten viele Familien 25 Stunden lang auf Nahrung. Er ist der bedeutendste Feiertag des Judentums: der jüdische Versöhnungstag.

Außer Essen und Trinken untersagt die Thora – die heilige Schrift des Judentums – an Jom Kippur auch Geschlechtsverkehr, Körperpflege und Luxusgüter wie beispielsweise Lederschuhe. Am Versöhnungstag trägt man weiße Kleidung. Noch vor Einbruch der Dunkelheit kommen die Menschen in den Synagogen zusammen, um das Kol-Nidre-Gebet zu sprechen – die feierliche, formelhafte Aufhebung aller persönlichen Gelübde, Schwüre und Zusagen gegenüber Gott, die unbewusst oder vorschnell gegeben wurden.

Der Versöhnungstag gilt als das wichtigste und heiligste Fest im jüdischen Jahr. Nahezu alle begehen diesen Tag auf die eine oder andere Weise, selbst wenig religiöse Jüdinnen und Juden. Orthodoxe Gläubige verbringen den gesamten Tag betend in der Synagoge. Andere gestalten den Tag sehr still und verzichten zumindest auf laute oder unpassende Beschäftigungen.

Jom Kippur schließt mit dem Ne’ila-Gebet und einem einzigen, lang gezogenen Ton des Schofars.

Kippatag 2026

Am 8. September 2026 fand in Solingen vor dem Rathaus der 9. Kippa-Tag statt. Damit setzen die Solinger*innen seit 2018 immer wieder ein Zeichen gegen[...]

Am 8. September 2026 fand in Solingen vor dem Rathaus der 9. Kippa-Tag statt. Damit setzen die Solinger*innen seit 2018 immer wieder ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Getragen wird die Veranstaltung von der Stadt Solingen, der Jüdischen Kultusgemeinde Bergisch Land und dem Freundeskreis Solingen-Ness Ziona. In seiner Ansprache betont der OB Daniel Flemm: „Wir setzen ein Zeichen für Respekt und Verantwortung.“ Weiter weist er auf den immer ungebremster auftretenden Antisemitismus hin und bringt zum Ausdruck, dass „wir für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einstehen“.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Stephanie Schlüter und Susanne Imhof mit jüdischen Liedern. Zum Abschluss sangen alle Besucher*innen gemeinsam „Nie wieder ist jetzt“, ein Lied, das Stephanie Schlüter und Jo Römelt gemeinsam konzipiert hatten.