„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

Der Freundeskreis Solingen / Ness Ziona

Wir möchten einen Baum der Freundschaft pflanzen, der die leidvolle Vergangenheit der Juden während der nationalsozialistischen Herrschaft nicht verdecken kann, der aber ein Zeichen der Hoffnung und Mahnung zugleich sein kann.“

(Auszug aus der Gründungsurkunde der Städtepartnerschaft 1987)

Dieser Baum trägt …

… bereits seit über 35 Jahren reiche Früchte, die sich durch die Bürgerschaft der Klingenstadt u.a. seit über zwanzig Jahren durch die ehrenamtliche Arbeit des Freundeskreises manifestieren. Unsere Arbeit ist geprägt durch das klare und eindeutige Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel, dem unsere uneingeschränkte Solidarität gilt.
Dem verstärkt wahrzunehmenden Antisemitismus werden wir wie bisher durch bürgerschaftliches Engagement entgegentreten. Der Arbeit an der Einbindung junger Menschen in die Vertiefung der einzigartigen bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gilt unsere höchste Priorität.

Bernd Krebs, langjähriger Vorsitzender und Gründungsmitglied des
Freundeskreis Solingen/ Ness Ziona

Purim erinnert an die Rettung der Juden im antiken Persien – an Hoffnung, Mut und das Überleben trotz Bedrohung. Eigentlich ist es ein fröhliches Fest[...]

Purim erinnert an die Rettung der Juden im antiken Persien – an Hoffnung, Mut und das Überleben trotz Bedrohung. Eigentlich ist es ein fröhliches Fest mit Verkleidungen, Festmahl und lauter Freude. Doch im Februar 2026 liegt ein schwerer Schatten über dem Feiertag. Zwischen Israel und Iran herrscht offene militärische Eskalation. Raketenalarme, Angst und Unsicherheit prägen den Alltag vieler Menschen. In Schutzräumen statt auf Straßen, in Sorge statt im Ausgelassensein – vielen ist nicht nach Feiern zumute. Gerade deshalb wirkt Purim in diesem Jahr widersprüchlich: Ein Fest der Rettung, während reale Bedrohung spürbar ist. Vielleicht liegt seine Bedeutung 2026 weniger im lauten Jubel als im stillen Zusammenhalt – in der Hoffnung, dass auch diese Zeit vorübergeht.

Erfahren Sie mehr über Purim:

Das jüdische Fest erinnert daran, wie Königin Esther das jüdische  Volk vor dem Tod rettet. Jüdinnen und Juden lebten damals in der persischen Diasaspora.

Nach dem Buch Ester versuchte Haman, der höchste Beamte des persischen Königs, die gesamten Juden an einem einzigen Tag zu ermorden.
Der genaue Zeitpunkt, der 13. Adar, wurde durch das Los bestimmt.
Daher auch der Name Purim (Lose). Purim ist in Israel ein Feiertag.
Es gibt sieben Pflichten an Purim:
1) Vollständige Lesung des Buches Ester (Megillat Ester). Kein Wort darf man verpassen, deshalb muss der Vorlesende an den Stellen, an denen die Gemeinde beim Hören des Namens Haman mit Ratschen klappert, rasselt oder sonst Geräusche macht („Haman-Klopfen“, Klopfen auf das Pult, zum Teil mit besonderen Hämmerchen), eine Pause einlegen, bis sich der Lärm gelegt hat.
2) Geschenksendungen an den Nächsten oder Freunde. Minimum ist dabei eine Sendung, die mindestens aus zwei verschiedenen Speisen besteht. Die Sendung muss am Feiertag selbst geschickt werden, nicht am Vorabend.
3) Geschenke für die Armen, „Matanot Laewjonim“. Minimum sind zwei Geschenke an zwei Arme, d. h. ein Geschenk pro Person. Üblich und erwünscht sind Geldspenden.
4) Lesen der Tora.
5) Sagen des „Über die Wunder“ beim Gebet und beim Tischgebet.
6) Festmahlzeiten und Freude, „Seudat Purim“: Purim ist ein Tag, den Juden mit Essen und Trinken feiern. Im Zusammenhang muss man auch viel Wein trinken. Und dazu sagten die jüdischen Gelehrten: „Jeder muss so viel Wein trinken, bis er nicht mehr unterscheiden kann zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gelobt sei Mordechai‘“ – möglichst viele „l’Chaims“ (Trinkspruch „Auf’s Leben!“) trinken und „Hamantaschen“ essen.
7) Verbot von Trauerreden und Fasten.

In der Synagoge wird aus diesem Anlass ein Gottesdienst gefeiert, wo das Buch Ester vorgelesen wird und immer, wenn Haman genannt wird, wird mit Ratschen Geräusche gemacht, es wird geklopft und geknarzt.

Außerhalb des Gottesdienstes verkleiden sich die Juden, vor allem die Kinder, es gibt Festumzüge und Süßigkeiten werden verteilt. Die Stimmung ist ausgelassen.

Quelle: Wikipedia

Der Hintergrund: Der Mensch gleicht einem Baum. Tu BiShvat ist in erster Linie ein freudiger Tag des Dankes für die harmonische Beziehung zwischen Gott, den[...]

Der Hintergrund: Der Mensch gleicht einem Baum. Tu BiShvat ist in erster Linie ein freudiger Tag des Dankes für die harmonische Beziehung zwischen Gott, den Menschen und der Natur.
Israelische Schülerinnen und Schüler machen an diesem Tag häufig einen Ausflug und pflanzen Bäume an.

Zum Fest gehört auch, dass die Menschen Obst essen. Die kabbalistische Tradition lehrt, dass das Essen der Früchte in dieser Reihenfolge eine Verbindung zum Baum des Lebens herstellt, den Gott im Garten Eden platzierte , wie im Buch Genesis erwähnt, wo Adam und Eva nach ihrer Erschaffung platziert wurden, was auch durch die Sephirot repräsentiert wird.

Tu BiShvat findet im jüdischen Kalender am 15. Tag des Monats Schwat statt. Dies ist ein Lunisolarkalender, was bedeutet, dass die Monate auf dem Mondzyklus basieren, die Jahre jedoch auf Sonnenjahren.

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona ist erschüttert und trauert mit den Opfern und Angehörigen des Angriffs auf eine Chanukka-Veranstaltung in Sydney. Der antisemitische Hass traf wieder[...]

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona ist erschüttert und trauert mit den Opfern und Angehörigen des Angriffs auf eine Chanukka-Veranstaltung in Sydney. Der antisemitische Hass traf wieder einmal unschuldige, arglose Menschen, die sich zu einem jüdischen Fest getroffen haben. Wir stehen solidarisch an der Seite der jüdischen Gemeinschaften in unserem Land und überall auf der Welt.

Gaby Lauenstein
Vorsitzende des Freundeskreis

Suse Pless
Stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreis

Chanukka wird in diesem Jahr vom 14. bis zum 22. Dezember 2025 gefeiert. Chanukka ist das Lichterfest der Juden. Jeden Abend wird ein weiteres Licht[...]

Chanukka wird in diesem Jahr vom 14. bis zum 22. Dezember 2025 gefeiert.

Chanukka ist das Lichterfest der Juden.

Jeden Abend wird ein weiteres Licht an einem speziellen Leuchter entzündet.

Chanukka ist ein sogenannter Halbfeiertag – deshalb können jüdische Gläubige erst nach getaner Arbeit der Errettung Israels aus der hellenistischen Fremdherrschaft vor mehr als 2.000 Jahren gedenken.Mit ständig neuen Geboten und Gesetzen machten damals die Besatzer jüdischen Gläubigen das Leben schwer. Am Ende verboten sie ihnen auch die Ausübung der Religion. Dagegen setzen sich Jüdinnen und Juden zur Wehr. Angeführt von Judas Makkabäus und seinen Brüdern besiegten sie – obwohl zahlenmäßig unterlegen – die Seleukiden im sogenannten Makkabäer-Aufstand im 2.  Jahrhundert vor Christus und eroberten auch ihren Tempel in Jerusalem wieder zurück.
Als sie ihn wieder in Besitz nehmen und dazu vorher reinigen wollten, fanden sie nur einen kleinen Rest geweihten Öls, um sich Licht zu machen. Doch es brannte wundersamerweise nicht nur einen, sondern acht Tage lang, wie eine Legende des Talmud erzählt. Genau so lange, bis neues, koscheres Öl hergestellt war. Gefeiert wurde die Einweihung des Tempels (Chanukkat habajit) 164 v. Chr., nach jüdischem Kalender am 25. Kislew.

In Erinnerung an dieses Wunder wird in jüdischen Häusern und Synagogen während des Lichterfestes jeden Abend eine neue Kerze am achtarmigen Chanukka-Leuchter entzündet. Dazu wird die neunte Kerze verwendet, die „Schamasch“ (Diener) heißt.
Von Sonnenuntergang bis Mitternacht, solange die Lichter brennen, wird der Tradition nach im Haus nicht gearbeitet, sondern gesungen und gespielt. Beliebt ist das Trendl– oder Dreidelspiel mit einem vierseitigen Kreisel, der vier hebräische Schriftzeichen trägt. Sie ergeben den Spruch: „Ein großes Wunder geschah hier.“ Überdies werden die Kinder jeden Abend beschenkt, und es gibt besondere Speisen wie Latkes, eine Art Reibekuchen, und Sufganiot, in Öl gebackenes Spritzgebäck.

Öffentlich wird in Solingen am 15. Dezember ab 17 Uhr vor dem Bunker an der Malteser Straße Chanukka gefeiert.