„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

Ness Ziona

Ness Ziona liegt in der Küstenebene im Zentrum Israels. Es ist etwa 25 km von Tel Aviv und 50 km von Jerusalem entfernt. Ness Ziona ist eine der ersten Ortschaften im neuen Israel und gehört zu den sieben Kolonien, die zu Beginn der zionistischen Bewegung entstanden. Für die Israelis ist es ein Symbol der Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Land.

Stadtgeschichte

1887 hatte der deutsche Templer Gustav Reisler zunächst Land im Wadi Hunayn gekauft. 1882, nach dem Tod seiner Familie, verließ er das Land und zog nach Odessa. Dort traf er auf Reuben Lehrer, ein religiös orientierter russischer Jude mit zionistischen Idealen. Sie tauschten ihre Grundstücke und Lehrer zog 1883 nach Ness Ziona und gründete eine jüdische Siedlung.

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Das Gründungshaus heute

Aktuelles aus ness ziona

Am 22. April 2026 erinnert Israel an die Staatsgründung von 1948, der auch in diesem Jahrfeierlich begangen wird. Am Vorabend, am 21. Aprilbeginnen die offiziellen[...]

Am 22. April 2026 erinnert Israel an die Staatsgründung von 1948, der auch in diesem Jahrfeierlich begangen wird. Am Vorabend, am 21. Aprilbeginnen die offiziellen Zeremonien zum Gedenken an die gefallenen Soldaten und die Opfer von Terroranschlägen.

Wir gratulieren zum Unabhängigkeitstag verbunden mit der Hoffnung, dass die vereinbarte Waffenruhezwischen Israel und dem Libanon anhält und die Gespräche den Weg zu weiterführenden Friedensverhandlungen ebnen werden.

Programm Geplante Aktivitäten2026 / 27 Do. 23. Apr Vortrag Amos Avshalon Gemeindesaal der kath. Kirche Krahenhöhe Di. 12. Mai Workshop Kochworkshop mit Nurit Chaskil Zentrum[...]

Programm

Geplante Aktivitäten
2026 / 27

  • Do.
    23.
    Apr
    Vortrag

    Amos Avshalon

    Gemeindesaal der kath. Kirche Krahenhöhe

  • Di.
    12.
    Mai
    Workshop

    Kochworkshop mit Nurit Chaskil

    Zentrum Frieden

  • Sa.
    11.
    Juli
    Teilnahme

    „Leben braucht Vielfalt“

    Korkenziehertrasse Solingen

    Höhe Dörperstraße / Ecke Schwertstraße, 42651 Solingen

  • Di.
    8.
    Sep
    Aktionstag

    Kippatag

    Vor dem Rathaus Solingen

    Walter-Scheel-Platz 1, 42651 Solingen

  • Sep –
    Okt
    Workshop

    Zweitzeugen-Workshop

    Gymnasium Schwertstraße & Humboldt-Gymnasium

  • 2027

  • 6. Jan –
    27. Jan
    Ausstellung

    Zweitzeugen-Ausstellung

    Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen

Vortrag und Lesung: „Eine Tür geht immer auf“ – 23. April 2026 Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona lädt herzlich zu einem Abend mit Vortrag und Lesung[...]

Vortrag und Lesung: „Eine Tür geht immer auf“ – 23. April 2026

Der Freundeskreis Solingen-Ness Ziona lädt herzlich zu einem Abend mit Vortrag und Lesung ein. Am 23. April 2026 um 19:00 Uhr spricht Referent Amos Avshalon im Gemeindehaus der kath. Kirche St. Josef, Schützenstraße 209, SG-Krahenhöhe, über aktuelle und historische Themen, die heute mehr denn je bewegen.

Im Mittelpunkt des Abends stehen der wachsende Rechtsradikalismus in den USA, Deutschland und Israel sowie die tiefgreifenden gesellschaftspolitischen Veränderungen in Israel – auch mit Blick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Ergänzt wird der Vortrag durch eine Lesung aus dem Buch „Eine Tür geht immer auf“ von Judith Avshalom. Darin schildert die Mutter des Autors ihre Kindheit und ihr Überleben in Budapest von 1930 bis 1945 sowie ihre Rolle bei der Entstehung des Staates Israel – ein bewegendes Zeugnis aus einer der dunkelsten Epochen der Geschichte.

Der Eintritt beträgt 10,– € (Mitglieder: 8,– €).

Weitere Informationen und Kontakt: kontakt@nessziona.de | www.ness-ziona.de

Der Freundeskreis Solingen – Ness Ziona lädt am Dienstag, dem 12. Mai 2026 von 18 bis 22 Uhr zu einem israelischen Kochworkshop ein – offen[...]

Der Freundeskreis Solingen – Ness Ziona lädt am Dienstag, dem 12. Mai 2026 von 18 bis 22 Uhr zu einem israelischen Kochworkshop ein – offen für Mitglieder, Freunde und alle, die sich für jüdisches Brauchtum interessieren.

Geleitet wird der Abend von Nurit Chaskiel, gebürtiger Israelin mit langjähriger Erfahrung in Deutschland. Gemeinsam wird gekocht und gegessen – und im Anschluss gibt es spannende Einblicke in die kulturellen Hintergründe jüdischer Feste.

Der Workshop findet im Zentrum Frieden an der Ecke Wupperstraße / Alfred-Nobel-Straße statt (Eingang rechts neben der Kirche). Die Teilnahme kostet 18 € pro Person (15 € für Vereinsmitglieder), inklusive Essen und Getränke.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 6. Mai 2026 erforderlich – per Telefon unter 0175 4900 874 oder per E-Mail an gabylau@t-online.de.

Purim erinnert an die Rettung der Juden im antiken Persien – an Hoffnung, Mut und das Überleben trotz Bedrohung. Eigentlich ist es ein fröhliches Fest[...]

Purim erinnert an die Rettung der Juden im antiken Persien – an Hoffnung, Mut und das Überleben trotz Bedrohung. Eigentlich ist es ein fröhliches Fest mit Verkleidungen, Festmahl und lauter Freude. Doch im Februar 2026 liegt ein schwerer Schatten über dem Feiertag. Zwischen Israel und Iran herrscht offene militärische Eskalation. Raketenalarme, Angst und Unsicherheit prägen den Alltag vieler Menschen. In Schutzräumen statt auf Straßen, in Sorge statt im Ausgelassensein – vielen ist nicht nach Feiern zumute. Gerade deshalb wirkt Purim in diesem Jahr widersprüchlich: Ein Fest der Rettung, während reale Bedrohung spürbar ist. Vielleicht liegt seine Bedeutung 2026 weniger im lauten Jubel als im stillen Zusammenhalt – in der Hoffnung, dass auch diese Zeit vorübergeht.

Erfahren Sie mehr über Purim:

Das jüdische Fest erinnert daran, wie Königin Esther das jüdische  Volk vor dem Tod rettet. Jüdinnen und Juden lebten damals in der persischen Diasaspora.

Nach dem Buch Ester versuchte Haman, der höchste Beamte des persischen Königs, die gesamten Juden an einem einzigen Tag zu ermorden.
Der genaue Zeitpunkt, der 13. Adar, wurde durch das Los bestimmt.
Daher auch der Name Purim (Lose). Purim ist in Israel ein Feiertag.
Es gibt sieben Pflichten an Purim:
1) Vollständige Lesung des Buches Ester (Megillat Ester). Kein Wort darf man verpassen, deshalb muss der Vorlesende an den Stellen, an denen die Gemeinde beim Hören des Namens Haman mit Ratschen klappert, rasselt oder sonst Geräusche macht („Haman-Klopfen“, Klopfen auf das Pult, zum Teil mit besonderen Hämmerchen), eine Pause einlegen, bis sich der Lärm gelegt hat.
2) Geschenksendungen an den Nächsten oder Freunde. Minimum ist dabei eine Sendung, die mindestens aus zwei verschiedenen Speisen besteht. Die Sendung muss am Feiertag selbst geschickt werden, nicht am Vorabend.
3) Geschenke für die Armen, „Matanot Laewjonim“. Minimum sind zwei Geschenke an zwei Arme, d. h. ein Geschenk pro Person. Üblich und erwünscht sind Geldspenden.
4) Lesen der Tora.
5) Sagen des „Über die Wunder“ beim Gebet und beim Tischgebet.
6) Festmahlzeiten und Freude, „Seudat Purim“: Purim ist ein Tag, den Juden mit Essen und Trinken feiern. Im Zusammenhang muss man auch viel Wein trinken. Und dazu sagten die jüdischen Gelehrten: „Jeder muss so viel Wein trinken, bis er nicht mehr unterscheiden kann zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gelobt sei Mordechai‘“ – möglichst viele „l’Chaims“ (Trinkspruch „Auf’s Leben!“) trinken und „Hamantaschen“ essen.
7) Verbot von Trauerreden und Fasten.

In der Synagoge wird aus diesem Anlass ein Gottesdienst gefeiert, wo das Buch Ester vorgelesen wird und immer, wenn Haman genannt wird, wird mit Ratschen Geräusche gemacht, es wird geklopft und geknarzt.

Außerhalb des Gottesdienstes verkleiden sich die Juden, vor allem die Kinder, es gibt Festumzüge und Süßigkeiten werden verteilt. Die Stimmung ist ausgelassen.

Quelle: Wikipedia

Der Hintergrund: Der Mensch gleicht einem Baum. Tu BiShvat ist in erster Linie ein freudiger Tag des Dankes für die harmonische Beziehung zwischen Gott, den[...]

Der Hintergrund: Der Mensch gleicht einem Baum. Tu BiShvat ist in erster Linie ein freudiger Tag des Dankes für die harmonische Beziehung zwischen Gott, den Menschen und der Natur.
Israelische Schülerinnen und Schüler machen an diesem Tag häufig einen Ausflug und pflanzen Bäume an.

Zum Fest gehört auch, dass die Menschen Obst essen. Die kabbalistische Tradition lehrt, dass das Essen der Früchte in dieser Reihenfolge eine Verbindung zum Baum des Lebens herstellt, den Gott im Garten Eden platzierte , wie im Buch Genesis erwähnt, wo Adam und Eva nach ihrer Erschaffung platziert wurden, was auch durch die Sephirot repräsentiert wird.

Tu BiShvat findet im jüdischen Kalender am 15. Tag des Monats Schwat statt. Dies ist ein Lunisolarkalender, was bedeutet, dass die Monate auf dem Mondzyklus basieren, die Jahre jedoch auf Sonnenjahren.

Jüdische Feiertage

Jüdischer Kalender: 1. und 2. Tischrei

Rosch Haschana markiert den Beginn des jüdischen Neujahrs und ist bekannt als der Tag des Gerichts. Es ist ein Zeitraum der Selbstreflexion, des Gebets und der Buße.

Jüdischer Kalender: 10. Tischrei

September oder Anfang Oktober
Jom Kippur ist der heiligste Tag im Judentum, ein Fastentag voller Gebete und Buße, der der Reinigung und Versöhnung gewidmet ist.

Jüdischer Kalender: 15. bis 21. Tischrei

Sukkot ist ein fröhliches Fest, das an die 40-jährige Wanderung der Israeliten in der Wüste erinnert, wo sie in provisorischen Hütten (Sukkot) lebten.

Jüdischer Kalender: 22. oder 23. Tischrei (abhängig von der Tradition)

An Simchat Tora wird das jährliche Lesen der Tora abgeschlossen und sofort wieder von vorne begonnen, um die kontinuierliche Lehre und das Studium der Tora zu symbolisieren.

Jüdischer Kalender: 25. Kislew bis 2. oder 3. Tevet (abhängig von der Jahreslänge)

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem und das Wunder des Ölkrugs, bei dem ein einziger Krug mit geweihtem Öl, der nur für einen Tag ausreichte, acht Tage lang brannte.

Jüdischer Kalender: 14. Adar (in Schaltjahren 14. Adar II)

Purim feiert die Rettung des jüdischen Volkes vor dem genozidalen Plan Hamans, wie im Buch Esther beschrieben, durch Festlichkeiten, das Tragen von Kostümen und das Schenken von Lebensmittelpaketen.

Jüdischer Kalender: 15. bis 22. Nissan

Beginn Pessach 2024 mit Sonnenuntergang am Mo 22.04.2024

Ende Pessach 2024 mit Anbruch der Nacht am Di 30.04.2024

Am Pessach-Fest feiern die Juden den Auszug aus Ägypten. Es ist das wichtigste Familienfest. Die Juden feiern die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei.  Es wird im Frühling gefeiert und dauert sieben oder acht Tage. Während des Festes werden in der Regel keine gesäuerten Lebensmittel gegessen, um an die Flucht der Israeliten aus Ägypten zu erinnern, bei der sie ungesäuertes Brot, das sogenannte Matzah, aßen.

In Deutschland gibt es eine große jüdische Gemeinschaft, die das Pessach-Fest auf unterschiedliche Weise feiert. In einigen Gemeinden werden traditionelle Seder-Abende abgehalten, bei denen die Geschichte erzählt wird und bestimmte Speisen und Getränke verzehrt werden. Andere Gemeinden veranstalten öffentliche Feiern und Festivals, um das Fest zu feiern.

Jüdische Familien in Deutschland feiern das Fest oft auf ihre eigene Weise, mit speziellen Mahlzeiten und Ritualen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Es gibt regionale Unterschiede in der Art und Weise, wie Pessach gefeiert wird, aber insgesamt ist es ein wichtiges Fest für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und auf der ganzen Welt. 

Der traditionelle Seder-Teller enthält in der Mitte eine Schale, in der ein Kiddusch-Becher stehen kann. Kiddusch ist ein Segensspruch über einen Becher Wein, mit dem Sabbat und jüdische Feiertage begonnen werden. Außerdem befinden sich auf dem Seder-Teller zum Pessach-Fest die folgenden Dinge:

  • Mazzot (ungesäuerte Brote, Pessach wird auch das „Fest der ungesäuerten Brote“ genannt)
  • Hähnchenknochen (symbolisch für das Pessachopfer)
  • Ei (symbolisch für das Feiertagsopfer)
  • Maror (bittere Kräuter für bittere Zeiten während der Sklaverei)
  • Mus aus Äpfeln, Nüssen und Wein (Lehm & Ziegel)
  • nicht bitteres Wurzelgemüse (Sklavenarbeit)
  • Quellen: Augsburger Allgemeine und  Wikipedia
 

Jüdischer Kalender: 6. 

Schawuot markiert die Gabe der Tora am Berg Sinai und wird auch als Erntedankfest für die ersten Früchte der Saison gefeiert.