„ISRAEL LEBT.“

FREUNDESKREIS

Solingen / Ness Ziona e.V., Am Israel Chai.

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Nach dem furchtbaren Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel gedachten am Samstagabend mehr als 300 Solinger und Solingerinnen der Opfer und Entführten in Israel.Eine stille[...]

Nach dem furchtbaren Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel gedachten am Samstagabend mehr als 300 Solinger und Solingerinnen der Opfer und Entführten in Israel.
Eine stille Solidaritätskundgebung mit Gebeten und Ansprachen.

So sprach Tim Kurzbach über die unfassbaren Bilder aus Israel, Leonid Goldberg bedankte sich für die Solidarität und Bernd Krebs berichtete, dass auch in Ness Ziona zeitgleich der Opfer dieses furchtbaren Terroranschlags gedacht wurde.

Abschließend betete der Rabbiner der jüdischen Kultusgemeinde Chaim Kornblum und Dr. Ilka Werner gemeinsam mit den Anwesenden.

Sehr geehrte Mitglieder und Freundes des Freundeskreis, Als Zeichen der Solidarität wird nach Absprache des Freundeskreis mit dem Oberbürgermeister Tim Kurzbach am kommenden Samstag, 14.[...]

Sehr geehrte Mitglieder und Freundes des Freundeskreis,

Als Zeichen der Solidarität wird nach Absprache des Freundeskreis mit dem Oberbürgermeister Tim Kurzbach am kommenden Samstag, 14. Oktober 2023 nach Ende des Schabbats um 20 Uhr eine stille Solidaritätskundgebung mit Gebeten auf dem Walter-Scheel-Platz vor dem Rathaus stattfinden.

Dazu rufen die Klingenstadt Solingen, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Freundeskreis Ness Ziona gemeinsam auf.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Krebs Gabriela Lauenstein

Am vergangenen Samstag hat die terroristische Organisation Hamas Israel mit massivem Raketenbeschuss und gezielten Attacken gegen die Zivilbevölkerung angegriffen. Mehr als tausend Menschen wurden schon[...]

Am vergangenen Samstag hat die terroristische Organisation Hamas Israel mit massivem Raketenbeschuss und gezielten Attacken gegen die Zivilbevölkerung angegriffen. Mehr als tausend Menschen wurden schon willkürlich getötet, Geiseln genommen. Ihr Schicksal ist ungewiss. Uns erreichen verstörende und beängstigende Berichte und Bilder, die uns fassungslos zurücklassen und sehr besorgt stimmen. Wir wissen zur Stunde nicht, wohin sich die Situation entwickelt.

In diesen schweren Stunden für unsere Freundinnen und Freunde in Israel wollen wir Bergischen Großstädte die Menschen in Israel wissen lassen, dass wir an ihrer Seite stehen. Wir fühlen uns aus tiefstem Herzen mit Ihnen verbunden. Wir teilen ihren Schmerz über die Opfer der Terroristen. Wir beklagen mit ihnen die Toten und erbitten Heilung der Verletzten. Wir bangen gemeinsam mit ihnen um das Leben der Geiseln, die von Terroristen verschleppt wurden.  

Wir hoffen mit ihnen auf einen Frieden in Sicherheit. Auch in diesen Stunden, in denen er so fern scheint. Aber wir dürfen diese Hoffnung nicht verlieren. Dann würden die Terroristen obsiegen. Unsere Hoffnung muss stärker sein, aus ihr schöpfen wir Mut. 

Wir setzen ein Zeichen der Solidarität. Vor den Rathäusern von Remscheid, Solingen und Wuppertal werden Flaggen des Staates Israel dieses Zeichen bekunden. 

Wir bekunden: „Am Israel Chai – Israel lebt!“

Burkhard Mast-Weisz
Oberbürgermeister der Stadt Remscheid

Tim-O. Kurzbach
Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen

Uwe Schneidewind

Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Simchat Tora ist das Fest der Torafreude. Mit ihm endet das alte und es beginnt ein neues Tora Jahr. Gleichzeitig beendet Simchat Tora das jüdische Ernte[...]

Simchat Tora ist das Fest der Torafreude. Mit ihm endet das alte und es beginnt ein neues Tora Jahr. Gleichzeitig beendet Simchat Tora das jüdische Ernte -und Laubhüttenfest Sukkot.

CC-BY: Merlin https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Torah_and_jad.jpg?uselang=de#file

In der Synagoge feiert die Gemeinde des Fest der Torafreude mit einem besonderen Ritual:  Die Tora Rollen werden am Vorabend sowie am Morgen des eigentlichen Festtages aus dem heiligen Toraschrank herausgenommen, festlich geschmückt (Rimonim) und dann in einem fröhlichen Umzug (Hakafot) siebenmal durch das Gebetshaus getragen.

Alle dürfen die Tora Rolle berühren. An die Kinder werden Süßigkeiten verteilt.

Sukkot oder Laubhüttenfest ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste. Es wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag (Jom Kippur), gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15.[...]

Sukkot oder Laubhüttenfest ist eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste.

Es wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag (Jom Kippur), gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15. Bis 21. Tischri, dem siebten Monat des jüdischen Kalenders. Es ist das  „Fest des Einsammelns“, eine Art Erntedankfest.

Doch es erinnert zugleich an die Wüstenwanderung  der Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten. Zu jener Zeit waren sie ein ziehendes Volk, das nicht in Häusern sondern in Hütten lebte.

Das Laubhüttenfest wird durch einen Feststrauß  symbolisiert.

Bildquelle: https://www.freepik.com

Dieser setzt sich traditionell aus Myrtenzweigen, Bachweidenzweigen und einem Dattelpalmenzweig zusammen. Dazu kommt der ‚Etrog‘ hinzu, eine Zitronatzitrone. Dieser Strauß soll die Vegetation im biblischen Israel darstellen. Mit ihm wird für die Ernte gedankt. Um eine perfekte Etrog zu finden, ist es Brauch nach Jerusalem auf den Markt zu gehen.  Jedes traditionelle Haus hat eine Sukka (Laubhütte).

In den jüdischen Gemeinden weltweit wird Mitte September das Neujahrsfest Rosch HaSchana („Haupt des Jahres“) gefeiert. Das Fest beginnt mit dem Sonnenuntergang am 15. September und endet[...]

In den jüdischen Gemeinden weltweit wird Mitte September das Neujahrsfest Rosch HaSchana („Haupt des Jahres“) gefeiert. Das Fest beginnt mit dem Sonnenuntergang am 15. September und endet beim Einbruch der Dunkelheit am 17. September. Das Neujahrsfest erinnert Jüdinnen und Juden an den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel. Es schließen sich zehn Tage der Einkehr und Buße an. Sie enden an Jom Kippur, dem Versöhnungstag, der in diesem Jahr auf den 25. September fällt. Die Jüdische Kultusgemeinde in Wuppertal feiert natürlich auch immer das Fest und lädt Freundinnen und Freunde ein. (epd)  

Der Freundeskreis Solingen/ Ness Ziona feiert mit zahlreichen Gästenim Zentrum für verfolgte Künste die Eröffnung der Ausstellung: 1948 – Wie der Staat Israel entstand, die[...]

Der Freundeskreis Solingen/ Ness Ziona feiert mit zahlreichen Gästen
im Zentrum für verfolgte Künste die Eröffnung der Ausstellung: 1948 – Wie der Staat Israel entstand, die bis zum 19.09.23 gezeigt wird. Eine besondere Freude war es, Freunde aus Ness Ziona begrüßen zu dürfen. Gemeinsam wurde außerdem der Gründung des Staates Israels vor 75 Jahren gedacht, der am 14. Mai 1948 auf Grundlage der UN-Vollversammlung ausgerufen wurde. Gleichzeitig gedenkt Solingens Partnerstadt Ness Ziona ihrer Gründung vor 140 Jahre.

Nicht nur die Muslime feien dieses Jahr ihren Fastenmonat Ramadan im April und die Christen ihr Osterfest, die Juden feiern ihr bedeutendes Fest Pessach. Sie[...]

Nicht nur die Muslime feien dieses Jahr ihren Fastenmonat Ramadan im April und die Christen ihr Osterfest, die Juden feiern ihr bedeutendes Fest Pessach. Sie feiern damit das Ende  der jüdischen Sklaverei. Es  wird in der ganzen Welt von Juden zelebriert.

Es beginnt am 5. April mit dem Vorabend zu Pessach und endet am 12. April, dem 7. Tag des Pessach-Festes. Am Abend vor Pessach, also am 5. April, fasten die Erstgeborenen und zwar deshalb,   weil die Juden verschont wurden, als die erstgeborenen Ägypter im Rahmen der zehn Plagen getötet wurden. 

In der Pessach-Woche erinnern Juden an den Auszug aus Ägypten, wo das Volk Israels in Sklaverei lebte. Im 2. Buch Mose, auch Exodus genannt, wird davon erzählt: Nachdem die Ägypter sich weigern, die Israeliten gehen zu lassen, schickt Gott die zehn Plagen. Nach der Vollstreckung der zehnten Plage – die Tötung aller Erstgeborenen – lässt der Pharao die Juden ziehen.

Am 5. April findet der Sederabend statt. Der Seder ist das Festmahl, das im Familienkreis nach der Beuch der Synagoge stattfindet. Nach dem Sederabend finden weitere Rituale statt. Eines der wichtigsten Aspekte ist das Essen von ungesäuertem Brot, „Matze“ genannt. Diese werden gegessen, weil die Israelis der Überlieferung nach keine Zeit hatten, bei dem Aufbruch aus Ägypten ihre Brote zu säuern. So wird dem Exodus auch kulinarisch gedacht.

Pessach endet mit dem Jiskor am letzten Abend der Woche. An diesem Tag beten die Lebenden für die Verstorbenen.

Am 27. Januar 1945 erreichten russische Soldaten der Rote Armee gegen 15 Uhr das Lager Auschwitz in Polen. Über dem Tor steht der zynische Spruch:[...]

Am 27. Januar 1945 erreichten russische Soldaten der Rote Armee gegen 15 Uhr das Lager Auschwitz in Polen.

Über dem Tor steht der zynische Spruch: „Arbeit macht frei“.

Ein Schock für die Rot-Armisten: Sie fanden noch etwa 7500 bis auf die Knochen abgemagerte, teils schwer kranke Menschen vor, die zum Teil nur noch auf den Pritschen dahin vegetierten. Augenzeugen berichteten: „Das war das Schrecklichste, was ich je in meinem Leben gesehen habe.“ Die russischen Soldaten fanden im KZ Auschwitz Tonnen von Haaren, hunderttausende Mäntel, Schuhe, Brillen und Gebisse.

Bereits am 18. Januar 1945 wurde Auschwitz von den National-Sozialisten übereilt geräumt: Die SS hatte 58 000 noch gehfähige Häftlinge auf Todesmärsche in andere Lager im Reichsinneren geschickt. Allein bei diesem Räumungstransport starben zwischen 9000 und 15 000 Menschen. Insgesamt wurden im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz mindestens 1,1 Millionen Menschen ermordet, etwa eine Million von ihnen sind Juden.

Solingen feiert Chanukka (19.Dezember 2022)In Solingen wurde zum ersten Mal das jüdische Lichterfest gefeiert.Es wurde ein stimmungsvoller Abend, den OberbürgermeisterTim Kurzbach mit Rabbiner Chaim Kornblum[...]

Solingen feiert Chanukka (19.Dezember 2022)
In Solingen wurde zum ersten Mal das jüdische Lichterfest gefeiert.
Es wurde ein stimmungsvoller Abend, den Oberbürgermeister
Tim Kurzbach mit Rabbiner Chaim Kornblum und Leonid Goldberg, Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, eröffnet.
Die ersten beiden Kerzen an der Chanukkia, dem neunarmigen Leuchter, wurden vor dem Bunker an der Malteserstraße entzündet.
So wichtig das jährlich stattfindende Gedenken an das Verbrechen der Vergangenheit sei, so wichtig und richtig sei es auch, endlich gemeinsam zu feiern und Positives miteinander zu teilen, sagte Tim Kurzbach in seiner Ansprache.
Es ist vorgesehen, diese Tradition auch im nächsten Jahr stattfinden zu lassen.

Chanukka ist ein Lichter- und Freudenfest der Jüdinnen und Juden. Es erinnert an die Geschichte ihrer beiden  Tempel in Jerusalem, an die Befreiung ihres Volkes[...]

Chanukka ist ein Lichter- und Freudenfest der Jüdinnen und Juden. Es erinnert an die Geschichte ihrer beiden  Tempel in Jerusalem, an die Befreiung ihres Volkes von griechischen Herrschern und an ein Lichtwunder. Das soll sich vor mehr als 2000 Jahren bei der Einweihung des zweiten Tempels ereignet haben. Daher hat das Fest auch seinen Namen: Das hebräische Wort Chanukka bedeutet „Einweihung“. 

Chanukka dauert acht Tage. Gefeiert wird aber nur kurz am Morgen und vor allem ausgiebig am Abend. Denn das Lichterfest gehört zu den jüdischen Halbfeiertagen. Dafür gibt es in der Schule und am Arbeitsplatz kein frei.

In der Chanukka-Zeit besuchen am Morgen besonders viele Jüdinnen und Juden die Synagoge.  Dort sprechen sie an diesen Tagen besondere Gebete und lesen oder hören die Tora-Abschnitte über die Einweihung der Stiftshütte, über die Zerstörung und Rückeroberung des zweiten jüdischen Tempels und über das Lichtwunder bei seiner Wiedereinweihung.

Erst nach Einbruch der Dunkelheit treffen sich Familie und Freunde zum Feiern wieder. Dafür braucht jeder seine eigene Chanukkia. Das ist ein Leuchter mit neun Armen. Acht Kerzen erinnern wie die acht Chanukka-Tage an das achttägige Lichtwunder im Tempel. Die neunte Kerze ist die Dienerkerze. An ihrer Flamme zündet jeder die anderen Kerzen an, und zwar jeden Tag eine Kerze mehr, bis am Ende der Chanukka-Zeit alle Lichter leuchten.
Beim Anzünden der Chanukkia-Kerzen spricht die Familie einen Dankes- und Segensspruch. Während die Kerzen mindestens eine halbe Stunde lang brennen, darf niemand arbeiten. Selbst die Flammen der Kerzen sollen keine Aufgabe erfüllen. Daher brennt immer auch elektrisches Licht, wenn alle gemeinsam singen. Das Lied „Ma’os Zur“ erzählt über Israels Geschichte und heißt übersetzt „Starker Fels“.

Auch das Essen hat an diesen Tagen eine besondere Bedeutung. Oft gibt es Kartoffelpuffer, Pfannkuchen, Kreppel oder andere in Öl gebratene oder frittierte Speisen. Das Öl erinnert ebenfalls an das Lichtwunder des zweiten Tempels.

Viele Kinder haben es beim Essen eilig. Denn anschließend wartet auf sie noch eine besondere Tradition: das Spiel mit dem Dreidel um Süßigkeiten. Der Dreidel ist ein kleiner Kreisel mit vier Seiten. Auf jeder von ihnen steht in hebräischer Schrift der Buchstabe eines Wortes. Zusammen ergeben sie den Satz „Ein großes Wunder geschah hier“ oder „Ein großes Wunder geschah dort“ – je nachdem, ob mit dem Dreidel in Israel oder in einem anderen Land gespielt werden soll. Quelle: www.religionen-entdecken.de In Solingen wird erstmals zu einer Chanukka-Feier eingeladen.  Am kommenden Montag, 19. Dezember, 17 Uhr vor der ehemaligen Synagoge an der Malteser Straße. Anschließend geht es in der Aula des Gymnasiums Schwertstraße weiter.  Die Veranstaltung wird musikalisch durch den Kammerchor Solingen-West  und von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums gestaltet.

Das Laubhüttenfest beginnt bin diesem Jahr am Abend des9. Oktober und geht bis zum 15. Oktober. Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag[...]

Das Laubhüttenfest beginnt bin diesem Jahr am Abend des
9. Oktober und geht bis zum 15. Oktober.

Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag im September oder Oktober gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischiri, dem ersten Monat des bürgerlichen jüdischen Kalenders. In Israel und im liberalen Judentum ist  nur der erste Tag ein voller Feiertag.

Das Ernte- und Laubhüttenfest erinnert Jüdinnen und Juden an die Fluct aus Ägypten.

Auf Sukkoth  bereiten sich jüdische Familien gut vor. In den Tagen vor dem Fest sammeln sie Äste, Zweige und Palmwedel, tragen Holzlatten, Planen oder Strohmatten herbei und bauen daraus eine Laubhütte. Sie heißt auf Hebräisch  Sukka und  gibt dem Fest seinen Sukkoth  ist ein fröhliches Fest. Es beginnt am Vorabend mit einem Gottesdienst in der Synagoge. Anschließend ist die Familie in der Sukka.  Dazu werden fröhliche Lieder gesungen. Es ist üblich, dass man an jedem Abend einen spirituellen Gast einlädt. Diese sind Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Aaron, Josef und David. Natürlich sind auch richtige Gäste in der Sukka herzlich willkommen.

Jom Kippur, das Versöhnungsfest, ist der höchste jüdische Feiertag.  Der abendliche Beginn am 4. Oktober wird mit dem Namen Erev bezeichnet. Für Frauen ab 12[...]

Jom Kippur, das Versöhnungsfest, ist der höchste jüdische Feiertag. 

Der abendliche Beginn am 4. Oktober wird mit dem Namen Erev bezeichnet. Für Frauen ab 12 Jahren und Männer ab 13 Jahren ist Jom Kippur ein Fastentag an dem 25 Stunden gefastet wird. Auch Rauchen ist untersagt. Vor Beginn des Fastens werden Kreplach, gefüllte Teigtaschen, gegessen.  In Israel sind alle Cafés und Restaurants geschlossen, ausgenommen arabische. Das gesamte öffentliche Leben steht still. Der Gottesdienst in allen jüdischen Gemeindemn dauert fast den ganzen Tag.

Dass Israel an Jom Kippur sehr verletzlich ist, nutzten Syrien und Ägypten 1973 aus und begannen den Jom Kippur-Krieg. Daher ist Israel heute  auch auf Angriffe gerüstet und alle Israelis hören zwar kein Radio, werden aber sofort informiert, wenn Gefahr droht. 

Nach dem Erklingen der drei Schofartöne am Ende von Jom Kippur eilen die Betenden nach Hause, um das Fasten im Kreis der Familie zu brechen. In einigen Synagogen gibt es einen kleinen Imbiss, um auch dieses „Ausfasten“ gemeinsam im Kreis der Synagogengemeinde zu erleben.

Rosch ha-Schana bedeutet „Haupt des Jahres“. Viele  Jüdinnen und Juden blicken an diesen Tagen auf das vergangene Jahr zurück, sie befassen sich mit ihren Sünden. Und sie[...]

Rosch ha-Schana bedeutet „Haupt des Jahres“. 
Viele  Jüdinnen und Juden blicken an diesen Tagen auf das vergangene Jahr zurück, sie befassen sich mit ihren Sünden. Und sie blicken auch in  die Zukunft,  und sie denken daran,  was sie  tun wollen —  vor allem Gutes. 

Traditionell gibt es zum Neujahrsfest „gefilte Fisch“, ein mit Fisch gefüllter Karpfen. Dazu wird rund gewickeltes Weißbrot gereicht. Dieses soll den Jahreskreislauf symbolisieren.

Um den Wunsch nach einem „süßen Jahr“ voller Segen und Fülle zum Ausdruck zu bringen, ist es Brauch, an Rosch ha-Schana ein in Honig eingetauchtes Apfelstück zu essen.

 In der jüdischen Vorstellung wird an Neujahr jedem Menschen ein gutes oder schlechtes Jahr ins Buch des Lebens geschrieben. Deshalb wünschen sich Juden: „le-schana towa tikatewu“ – Möge Dir ein gutes Jahr eingeschrieben werden! oder kurz: „schana towa“ – Ein gutes Jahr! Zum Neujahrsfest gehört auch immer das Blasen der Schofar.Quelle: Wikipedia

Shawuot ist neben dem Pessachfest und Sukkot eines der wichtigsten religiösen Feiertage des Judentums. Es wird 50 Tage nach Pessach gefeiert. Es markiert den Jahrestag der Offenbarung der Tora.  Shawuot ist ein[...]

Shawuot ist neben dem Pessachfest und Sukkot eines der wichtigsten religiösen Feiertage des Judentums. Es wird 50 Tage nach Pessach gefeiert. 
Es markiert den Jahrestag der Offenbarung der Tora. 

Shawuot ist ein Festtag in Israel.
Er ist für die Menschen arbeitsfrei,
Schulen  und die meisten Geschäfte haben geschlossen. 

Dieses Jahr findet Shawuot am 5. Und 6. Juni statt. Der Vorabend ist am 4. Juni. 

Die Häuser und Synagogen werden mit grünen Zweigen und Blumen geschmückt. An beiden Festtagen werden Gottesdienste gehalten. Shawuot ist nicht nur ein jüdischer, fröhlicher  Feiertag, sondern es ist auch ein Fest,  das der religiösen Bildung geweiht  ist. Den zu dieser Zeit wird viel in der Tora gelesen. Die Kinder werden in die Jüdische Elementarschule  eingeschult. Sie  sollen daran eine süße Erinnerung behalten und bekommen Honigkuchen, der mit Tora-Versen geschmückt  ist.

Auch bei der Zubereitung der Speisen fließen Milch und Honig.

Ein Fest, das besonders in Jerusalem gefeiert wird: Die Israelis gedenken am 29. Mai dem Sieg über die Armeen von Ägypten, Jordanien und Syrien nach  demSieben-Tage-Krieg 1967. [...]

Ein Fest, das besonders in Jerusalem gefeiert wird:

Die Israelis gedenken am 29. Mai dem Sieg über die Armeen 
von Ägypten, Jordanien und Syrien nach  demSieben-Tage-Krieg 1967. 

Jerusalem wurde wieder vereinigt, zum ersten Mal seit dem Jahre 70 nach Christi Geburt stehen der Tempelberg und die Westmauer (Klagemauer) wieder unter jüdischer Kontrolle.  

Der Jerusalemtag beginnt mit einer Danksagung an der Klagemauer.

Die Klingenstadt zeigt Flagge: Am Donnerstag wird die israelische Landesfahne am Rathaus gehisst. Damit erinnert die Solinger Stadtverwaltung an den 12. Mai 1965, die Aufnahme[...]

Die Klingenstadt zeigt Flagge: Am Donnerstag wird die israelische Landesfahne am Rathaus gehisst. Damit

erinnert die Solinger Stadtverwaltung an den 12. Mai 1965, die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen

Israel und Deutschland. Ein Jahr später wurde die Deutsch-Israelische Gesellschaft gegründet, deren 6000

Mitglieder sich bundesweit um die Intensivierung der Beziehungen bemühen und die auch in diesem Jahr zu der

Aktion aufgerufen hat. „Nur durch die Begegnung miteinander und die gegenseitige Verständigung können wir antisemitische Vorurteile

und Stereotypen aus der Welt schaffen“, betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Er hat den Kampf gegen den Antisemitismus als

„ständige Aufgabe aller aufgeklärten und vernünftig denkenden Menschen in unserem Land und in ganz Europa“

bezeichnet. Mit der Flagge Israels am Solinger Rathaus wolle er zudem ein Zeichen der unverbrüchlichen

Freundschaft mit den Jüdinnen und Juden in der Klingenstadt und im Bergischen Land setzen.

Am Jom Ha’azma’ut feiern die Juden in Israel und weltweit die Unabhängigkeit des Staates Israel. Der Nationalfeiertag fällt auf den Jahrestag der Proklamation des jüdischen[...]

Am Jom Ha’azma’ut feiern die Juden in  Israel und weltweit die Unabhängigkeit  des Staates Israel. Der Nationalfeiertag fällt auf den Jahrestag der Proklamation des jüdischen Staates durch seinen ersten Premierminister, David Ben Gurion am  5. Tag des Montas (Iljar) im Jahre 5708 des Jüdischen Kalenders, (14. Mai 1948  gregorianischer Kalender). 

Es ist kein gesetzlicher Feiertag, die Geschäfte haben geöffnet.

Am Abend des 27. April beginnt in diesem Jahr der Gedenktag an den Holocaust. Sechs Millionen Juden wurden von den Nazis ermordet. Der Gedenktag beginnt[...]

Am Abend des 27. April beginnt in diesem Jahr der Gedenktag an den Holocaust. Sechs Millionen Juden wurden von den Nazis ermordet.

Der Gedenktag beginnt in Yad Vashem, wo sechs Fackeln angesichts der sechs Millionen ermordeten Juden angezündet werden.
Für jede Millionen  eine.

Am 28. April heulen um 10 Uhr für zwei Minuten alle Sirenen in Israel, die Busse halten an,   fast alle Pkws und Lkws  bleiben stehen, die Menschen auf der Straße halten in ihrem  Tun inne.